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Indıskutabel
Was Gabor Steingart ım Editorial des Handelsblattes vom 03. Mai auf Seite eins absondert, ıst indiskutabler Kampagnenjournalismus, der in der “größten Wırtschafts- und Finanzzeitung im Euro-Raum” nichts verloren hat.
Nach Gutmenschenart wırd hıer völlıg undıfferenzıert der Solıdarıtät mıt den Grıechen das Wort geredet – für Gabor Steıngart nıchts untypısches, stımmt er doch seıt Jahren genauso faktenklıtternd seın Loblıed auf dıe vermeıntlıchen Vorzüge des Multıkulturalısmus an.
Mag er gesellschaftspolitisch mıt seiner Auffassung noch mit der Mehrheıt der polıtıschen Klasse en vogue sein, so lıegt er mit seiner infantil und hilflos wirkenden Aktıon “Deutschland hilft!” völlıg neben dem, was Leser dieser Zeıtung erwarten. In einer Wirtschaftszeitung soll nicht Meınung gemacht, sondern objektıv ınformiert werden. Es ist eine Beleidigung für den Intellekt jedes Lesers, neben den zahlreichen “namhaften Persönlichkeıten” allein Hans-Werner Sınn als “Die andere Stimme” darzustellen, als repräsentiere dieser eine randständige Mindermeinung. Man hat fast den Eındruck, nach der völligen Abkehr von der politischen Vernunft in den Parlamenten, soll nun wohl auch noch der ökonomische Sachverstand im Handelsblatt ausgeblendet werden.
Es bleibt zu hoffen, dass dıe Leserschaft den faktenresistenten Schwenk Steingarts nicht mitmacht. Nüchtern ökonomısch betrachtet ist dıe Europäische Union eine ökonomische Fehlkonstruktion. Vom politischen Einigungsgedanken beseelt, hat man in einem ökonomıschen Hasardakt eine Einheitswährung installiert, ohne für hinreıchende wirtschaftliche Konvergenz der Mitgliedsstaaten der Währungsunion Sorge zu tragen. Mit statistischen Tricks und unter Mithilfe einer laut der US-Börsenaufsicht SEC wohl semikriminellen Bank wıe Goldman-Sachs hat sich Griechenland in dıe Eurozone geschummelt. Der Schwindel der Hellenen, die wirtschaftlich viel zu schwach waren und sind, um eine Hartwährung wie den Euro zu verwenden, ist nun aufgeflogen! Italien, Portugal und Spanien warten schon!
Wer jetzt aufruft, Griechenland-Anleihen zu kaufen, ist entweder unter die Zocker gegangen oder realitätsresistent – vermutlich wird es ein offensichtlich an partıeller geistiger Umnachtung leidender Chefredakteur aber wohl mit Christian Morgenstern halten, wenn er für Griechenland-Anleihen wirbt und bei einem griechischen Ausscheiden aus der Eurozone gleich die europäische Idee gefährdet sieht. Wie hieß es doch so schön, was uns der große deutsche Dichter in den „Galgenliedern“ hinterließ: “Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf.”
Michael Dangel (Steuerberater), Heilbronn
Erfolgreicher Infostand in Greußen
Am 14.04.2010 führte der KV Kyffhäuserkreis einen Infostand in Greußen durch. Mitten auf dem Markt konnte sich unsere Partei präsentieren. Wir erhielten nicht nur viel Zuspruch, sondern konnten auch drei neue Mitglieder für unsere Sache gewinnen. Weitere Infostände sind in Planung. Das Angebot wird natürlich erweiter. Außer Infomaterial und Diskussionsmöglichkeiten mit DVU-Politikern, wird auch für das leibliche Wohl gesorgt werden.
Marcel Landgraf
Kreisvorsitzender


Lohnt sich Arbeit noch?
In den letzten Wochen geriet das Thema “Hartz-IV” wieder mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Vor allem Neoliberale aus dem Umfeld der FDP setzen sich für eine Kürzung der Regelsätze ein und führen dabei ausgerechnet die Verdienste der Niedriglöhner ins Feld und finden inzwischen auch einige aus dieser Gruppe die nun ins gleiche Horn blasen. Nach dem Motto: “Wenn bei mir das Geld schon knapp ist, dann muss der Hartz-IV-Empfänger mit noch weniger auskommen.” Das Kalkül der Neoliberalen die Ärmsten der Armen gegeneinander aufzuhetzen trägt damit leider durchaus Früchte. Doch während der arbeitende Niedrigverdiener, aus Frust über seinen geringen Lohn, sich ohne groß darüber nachzudenken instrumentalisieren läßt, verfolgen die Neoliberalen einen konkreten Plan. Sollte sich nämlich eine Mehrheit zur Senkung von Hartz-IV finden, wird es nicht lange dauern, bis auch die Niedriglöhne noch weiter gedrückt werden können und dann verliert auch der Niedrigverdiener noch einen Teil seines, sowieso schon, geringen Einkommens. Die Katze beißt sich somit für die Ärmeren also mal wieder in den eigenen Schwanz. Deshalb können wir von der DVU-Thüringen, nur dazu aufrufen, dieses perfide Spiel nicht mitzuspielen. Arbeitslose und besonders Niedrigverdiener müssen sich gegenseitig solidarisch zeigen, denn das Hauptproblem liegt ganz woanders. Während “Singles” die arbeiten, im Regelfall, mehr verdienen als Hartz-IV-Empfänger bekommen, sieht es bei einer Familie mit zwei Kindern schon anders aus. Und dieses Problem muß natürlich gelöst werden, aber nicht durch Senkung der Regelsätze, wie es die Neoliberalen wollen, sondern durch eine Erhöhung des Kindergeldes auf rund 400 Euro. Von dieser Erhöhung würden vor allen Niedrigverdiener-Familien profitieren, aber auch Hartz-IV-Empfänger. Ergo würde sich damit die Lage für alle mit niedrigem Einkommen verbessern. Außerdem wäre es natürlich wichtig, Sozialleistungen nur noch an Deutsche auszuzahlen. Ausländer, die ihren Lebensunterhalt in Deutschland nicht aus eigener Kraft betsreiten könnten, müssten dann natürlich ausgewiesen werden, so wie es in vielen anderen Ländern üblich ist. Diese Maßnahme würde die Sozialkassen und somit auch die Steuerzahler noch einmal extra entlasten.
Diskussionsforum
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DVU Thüringen wählt neuen Landesvorstand
Unter großer Beteiligung hat die DVU Thüringen auf ihrem Landesparteitag am vergangenen Wochenende einen neuen Landesvorstand gewählt.
Der neue Landesvorstand, der dem Altersdurchschnitt nach der jüngste der DVU sein dürfte, wird angeführt von Kai-Uwe Trinkaus, zu seinem Stellvertreter wurde Marcel Landgraf gewählt. Desweiteren gehören dem Landesvorstand Sandra Glaser, Anne Schulz, Konrad Förster, Steffen Kreussel und Michael Schneider an. Aus ihrer Mitte bestimmte der neue Landesvorstand Anne Schulz zur Landesschatzmeisterin und Konrad Förster zum Landesgeschäftsführer. Die DVU Thüringen hat in den letzten Monaten durch vielfältige öffentliche Aktionen bewiesen, daß eine nationale, bürgernahe Politik vom Wähler gewünscht und gefordert wird. Noch am Abend des Landesparteitages konnten mehrere neue Mitglieder gewonnen werden, so hat beispielsweise der Kreisverband Kyffhäuserkreis seine Mitgliederzahl in den letzten Wochen mehr als verdoppelt. Diese erfolgreiche Arbeit wird der neue Landesvorstand auch zukünftig vorantreiben.
